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18.06.2026
Austausch zur Attraktivität der medizinischen Assistenzberufe

Der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention (AK GPP) kämpft seit langem für mehr Attraktivität für medizinische Assistenzberufe (MFA, ZFA, etc.). Deshalb hat er die beiden Projekte DigiMFA“ und „MFA/ZFA-Kompass“ mitinitiiert, deren Ergebnisse im AK nun vorgestellt wurden.

DigiMFA steigerte die Attraktivität der Ausbildung durch Realsimulationen und den Einsatz von Virtual Reality (VR), was zu mehr digitaler Kompetenz und Motivation führte; MFA/ZFA-Kompass identifizierte Schutz- und Risikofaktoren für den Verbleib im Beruf. Die Studienergebnisse zu MFA/ZFA werden nun auch den zuständigen Kammern (Ärzte-, Zahnärztekammer), dem Verband der Medizinischen Fachberufe und dem Kultusministerium vorgestellt.

„Wenn Praxen schließen, weil kein medizinisches Assistenzpersonal zur Verfügung steht, zeigt das, wie groß das Problem ist. Wir müssen die Attraktivität dieser Berufe weiter steigern - auch durch mehr Verantwortung, Delegation oder gar Substitution bisher ärztlicher Aufgaben. Hier sind die Berufsstände gefordert, gemeinsam einen Weg zu finden, den wir als Politik gerne mitbeschreiten und nach Kräften unterstützen. Nichtstun ist keine Alternative: Die Not in den Praxen ist zu groß“, unterstrich Vorsitzender Bernhard Seidenath.